Der Weg in die Technikbranche ist von Skurrilität gekennzeichnet

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Der Weg in die Technikbranche ist von Skurrilität gekennzeichnet

 

Viele Menschen bewerben sich für die begehrten Jobs innerhalb der Technikbranche. Der erste Erfolg ist erreicht, wenn man zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird, doch die Freude wird mit skurrilen Fragen gedämpft. Technologie-Unternehmen stellen gerne Rätsel-Fragen, wie "wie würden sie das Badezimmer von Bill Gates designen?". Die Antworten auf diese Fragen sollten nicht vor schnell geäußert werden, denn meistens geht es nicht um die Antwort selbst, sondern um den gewählten Lösungsweg.

 

(05.01.2012; 12:00) Die Jobs innerhalb der Technikbranche sind sehr begehrt und nicht gerade einfach zu bekommen, vor allem aufgrund der etwas seltsam gearteten Bewerbungsspräche. In diesen Gesprächen werden keine normalen Fragen gestellt, wie "Wo sehen sich in zehn Jahren?" oder "Was sind ihre Ziele?", sondern der Jobsuchende werden mit skurrilen Fragen, wie "Warum sind Kanaldeckel immer rund?" beworfen.

 

Mit diesen skurrilen Fragen wollen die Technologieunternehmen die Kreativität der Bewerber auf die Probe stellen. Diese Probe ist wichtig, wenn man bedenkt, dass zum Beispiel Google pro Tag ca. 3000 Bewerbungen erhält, dies ergibt fürs ganze Jahr 1 Million Bewerbungen. Der Knackpunkt ist nur, dass von dieser 1 Million an Bewerbern nur 130 Kandidaten einen Job beim Suchgiganten erhalten.

 

Auf dem Blog des Unternehmen Minyaville wurden die 25 verrücktesten Fragen während eines Vorstellungsgespräches gesammelt. Interessanterweise befindet sich Google auf Platz 1 mit einer Frage zu Facebook. Der Personalbeauftragte fragte, wie viele User in San Francisco Facebook an einem Freitag um 14:30 nutzen würden. Ebenso verrückt ist die Frage eines HP Personalberaters, der wissen wollte, wie der Jobsuchende überprüfen würde, dass die Deutschen die längsten Menschen seien. Solche Fragen erwartet man sich als Jobkandidat nun wirklich nicht und ist damit im ersten Moment leicht überfordert. Viele Bewerber versuchen schnell eine Antwort auf die Frage zu finden, anstatt in Ruhe nach einer Lösung zu suchen.

 

Google stellt gerne die Mixer-Frage. Die Kandidaten werden gefragt, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhalten würden. Die Problemstellung ist: "Sie werden auf die Größe einer Münze geschrumpft und danach in einen Mixer geworfen. Dabei wurde ihre Masse so reduziert, dass die Dichte gleichgeblieben ist. Die Klingen des Mixers starten in 60 Sekunden, was tun sie?" Mit diesem Problem soll ermittelt werden, wie der Bewerber versucht mittels Brainstorming Ideen zu entwickeln. Dieser wird oft bei der Entwicklung neuer Produkte eingesetzt und ist daher für Technologie-Unternehmen von großer Bedeutung. Ein Lösungsvorschlag dieses Rätsels lässt sich auf 20 Minuten Online nachlesen.

 

Jobkandidaten bei Microsoft sahen sich oft mit der Frage konfrontiert, "wie sie Bill Gates Badezimmer designen würden?". Diese Frage soll bereits in den 80iger Jahren das erste Mal während eines Bewerbungsgesprächs gestellt worden sein. Eine richtige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, doch viele machen den Fehler und antworten vorschnell. Vielmehr sollte man sein Gegenüber um mehr Informationen zur gestellten Aufgabe bitten, wie Größe des Badezimmers, wie viel Budget steht zur Verfügung usw. Diese Gegenfragen geben dem Personalberater einem Einblick darauf, wie ein Kandidat ein Problem zu lösen versucht.

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