Der Gerätehersteller Dell hat vom amerikanischen Verteidigungsministerium den Auftrag erhalten Smartphones mit Android 2.2 Froyo zu entwickeln. Ebenso im Gespräch sind ein offizieller militärischer App Store und eine mobile Sicherheitsplattform für Android.
(29.12.2011; 13:00) Das amerikanische Militär hat in diesem Jahr geprüft, ob Android-, iOS- und Windows Phone Geräte für den Einsatz im Verteidigungsministerium geeignet sind. Als Teil dieses Tests hat die US Defense Information System Agency (DISA) den Gerätehersteller Dell beauftrage ein Android Smartphone mit der 2.2 Version des Betriebssystems für den Einsatz im Computernetzwerk des Verteidigungsministeriums zu entwickeln. Diese Entwicklung wurde auf The Verge berichtet.
Die User dieser Geräte werden keinen Zugriff auf den Android Market erhalten und für Web-Browsing wird ein Proxy-Server benötigt. Zugang auf Verschlussakten wird mit diesem Gerät nicht genehmigt. Auch wenn die User nicht viel mit diesem Gerät tun dürfen, handelt es sich um einen großen Schritt für eine Organisation, die bis jetzt keine anderen Geräte außer BlackBerry Smartphones akzeptiert hat. Im Moment gibt es nur ein Smartphone das mit Dells Android 2.2 Version funktioniert, das 4,1 Zoll Venue.
Das Smartphone ist nicht das einzige Android-Produkt von Dell, das von der DISA in Auftrag gegeben worden ist. Die mobile Sicherheitsplattform für Android, die auf dem nicht wiederkehrenden Streak Tablet vorgeführt worden ist, erhielt im vergangenen Monat ihre Starterlaubnis. Zu diesem Zeitpunkt verkündete Dell, dass die DISA Politik vorsieht, dass die
nächsten Android Geräte von Dell, die nächstes Jahr veröffentlicht werden sollen, so schnell wie möglich in die militärische Umgebung integriert werden.
Die Ankündigung von Dell ist ein Zeichen dafür, dass in naher Zukunft noch weitere Froyo Phones vom Unternehmen auf den Markt gebracht werden. Es wird wenig über andere Android Versionen gesprochen und noch weniger über eine vollständige Genehmigung des OS. Die Gerüchte über die Smartphone Initiative des Verteidigungsministeriums sind somit mehr als nur leeres Geschwätz, denn ein offizieller militärischer App Store wurde ebenso bereits genehmigt.
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