Facebook speichert offiziell sensible Daten von Usern und ist zumindest technisch dazu in der Lage, das Surfverhalten von Nutzern außerhalb des Netzwerkes zu verfolgen und einzelne User zu identifizieren. Wir zeigen, was man dagegen tun kann.
(21.11.2011, 09:30) Wie berichtet gab Facebook bekannt, Daten von Usern unabhängig davon, ob diese eingeloggt sind oder nicht, zu speichern. Zu diesen Daten gehören der echte Name, Freundeslisten, Facebook-Präferenzen, Email- und IP-Adressen und andere Browser- und PC-Informationen. Mit diesen Daten kann die Firma umfangreiche Nutzerprofile erstellen, selbst dann, wenn man sich gar nicht auf der eigentlichen Seite befindet.
Beliebt bei zahlreichen Webseiten ist das so genannte Facebook Connect Tool, mit welchem Facebook Nutzer auch außerhalb verfolgt werden können. Bemerkbar macht sich dies etwa dann, wenn eine Seite erstmals besucht wird, in einem kleinen Kasten aber bereits die Facebook-Kontakte sichtbar sind, welchen diese Seite gefällt.
Das Open-Source-Projekt Facebook Disconnect, welches von dem ehemaligen Google-Mitarbeiter Brian Kennish entwickelt wurde, verhindert die Datenverfolgung von dritter Seite und kann als praktisches Gegenmittel empfohlen werden. Das Tool, welches für Chrome, Firefox und Safari kostenfrei angeboten wird, arbeitet nach der Installation im Hintergrund und blockiert den Traffic zwischen Facebook und der jeweils besuchten Seiten. Einzige Schwachstelle besteht darin, dass die Möglichkeit, sich mit seinen Facebook-Login-Daten für andere Dienste anzumelden, blockiert wird. Jedem, der sich aber (berechtigt) Sorgen um seine Datensicherheit macht, kann Facebook Disconnect ans Herz gelegt werden.
Quelle: tecchannel.de