Wie der britische Guardian berichtet, erlitten Online Händler in den vergangenen Tagen massive Einbrüche da die Bezahlservices stark eingeschränkt waren.
(12.10.2010) Auch wenn die Folgen der DDoS-Atktivitäten der „Operation Payback“ gegen die Finanzdienstleister, die gegen WikiLeaks vorgegangen waren (PayPal, Mastercard und Visa), nicht unbedingt direkt sichtbar waren, hatten sie doch offenbar massive negative Auswirkungen. The Guardian hat eine Reihe von Händlern in UK befragt und dabei durchgängig von heftigen Rückgängen erfahren.
Die Eigentümerin von Kitty Cat Boutique, berichtete, dass die Verkäufe via Kreditkarten seit Mittwoch auf Null zurückgingen. Auch Firmen, die hauptsächlich über Amazon verkaufen berichteten von starken Rückstanden. Die Verkäufe gingen in etwa auf ein Viertel der Vortage zurück.
Echte statische Daten über die Rückgänge oder auch den Schaden, den die Finanzdienstleister erlitten, gibt es noch nicht.
(
)
© Telekom-Presse
 |
Reaktionen auf diesen Artikel
|
|
Stephan Graf, 10.12.2010
Folgeschäden
Die Vorverurteilung und Lynchjustitz der betroffenen Firmen kann diesen noch Bauchschmerzen bereiten. Alternativen zu Bezahlsystemen gibt es. Suchen sie nach: "nachhaltiges-banking"
Kommentator, 10.12.2010
schlecht recherchiert
Schonmal überlegt, ob die genannten Einbußen nicht durch die Reaktion der Kunden auf die Vorgehensweise der betroffenen Firmen gegenüber Wikileaks zurückzuführen sind!?
Durch die DDos Attaken wurden überwiegend nur die Webseiten der Firmen lahmgelegt, aber nicht deren Server, welche für die Abwicklung der Geschäfte zuständig sind.
Daher... Bitte erst besserer recherchieren, bevor hier solche Behauptungen vorgebracht werden!
|
|