CES 2012: Ubuntu-TV

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CES 2012: Ubuntu-TV

 

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Canonical das Betriebssystem Ubuntu auf mehr Plattformen ausbauen möchte. Auf der CES wurde nun auch eine Variante für den Fernseher vorgestellt.

 

(11. 01. 2012; 16:00) Das freie Betriebssystem erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Mittlerweile läuft es nicht nur auf einigen Millionen Servern, sondern liefert auch die Grundlage für das Betriebssystem Android. Auf herkömmlichen Computern ist Ubuntu die beliebteste Linux-Distribution auf dem Markt, dicht gefolgt von Linux Mint.

Bereits vor einigen Monaten wurde eine Erweiterung von Ubuntu auf verschiedene Endgeräte angekündigt. Neben Netbooks und Tablets ist auch eine Smartphone-Version geplant.

Ziemlich überraschend war somit die Präsentation einer Variante für den Fernseher. Es ist geplant, dass die Linux-Distribution bis Ende 2012 auf neuen Geräten laufen wird. Der kostenlose Dienst wird mit Sicherheit den bisherigen Diensten wie Google TV, oder auch Apples TV, Konkurrenz machen können. Verhandlungen mit künftigen TV-Herstellern laufen bereits auf Hochtouren. Es sind aber noch keine möglichen fixen Partner in Sicht.

Die technische Grundlage für Ubuntu-TV liefert die Ubuntu Desktop-Version, welche für die Präsentation von medialen Inhalten entsprechend angepasst wurde. Im Gegensatz zur Desktop-Version unterstützt Ubuntu-TV auch ARM-Chips, sowie die Standards HDMI, CEC und DVR. Entwickler empfehlen für die Wiedergabe einen starken Prozessor und vor allem eine ausreichend starke Grafikkarte. Ansonsten benötigt man noch zwei Gigabyte auf der Festplatte und 1 GB Arbeitsspeicher. Bedient kann das Gerät über das lokale Netzwerk, oder über die Anbindung einer Fernbedienung über Bluetooth.

Für alle die Ubuntu-TV schon vorab testen wollen, gibt es eine Anleitung mit Bildern auf chip.de. Man sollte sich aber bewusst sein, dass eine Ubuntu 11.10 Version Voraussetzung für die Installation von Ubuntu-TV ist.

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