Die Berliner Polizei überlegt den Einsatz in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Derzeit ist man noch damit beschäftigt die Risiken der Nutzung abzuwägen. Auch andere deutsche Städte nutzen den Service bereits erfolgreich.
(05. 02. 2012; 13:00) Kriminellen in und rund um Berlin könnte es schon bald auch über das Internet an den Kragen gehen. Die Polizei der deutschen Hauptstadt plant den digitalen Einsatz. Man bereite sich derzeit auf ein Projekt vor, das sich allgemein mit den Chancen und Risiken der Nutzung von Neuen Medien befasst, sagte Innnenverwaltungssprecher Stefan Sukale.
Einige Behörden in Deutschland nutzen diese Möglichkeit bereits nach eigenen Angaben sehr erfolgreich. Andere wiederum, wie auch Hannover, zogen sich aus Datenschutzbedenken wieder zurück.
Man hofft durch die Nutzung sozialer Netzwerke einerseits die jüngere Bevölkerung besser damit zu erreichen und andererseits bessere Ergebnisse bei der Täterfahndung sowie auch bei der Vermisstensuche zu erreichen. Zudem wäre die Möglichkeit gegeben diese Medien zur Nutzung von Prävention, Nachwuchswerbung und Öffentlichkeitsarbeit heranzuziehen.
Probleme bei der Umsetzung gibt es derzeit aufgrund des Datenschutzes, da man einen Weg finden muss, um Fotos unwiederbringlich löschen zu können. Bei Facebook bleiben diese auch nach Löschen der Daten weiter im System, auch wenn für die User nicht sichtbar.
Zudem ist nicht klar, was für ein Personenaufwand für den digitalen Einsatz nötig ist und ob eine Schulung dafür notwendig wäre.
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