Windows XP ist mehr als 10 Jahre nach seiner Markteinführung noch immer das meistgenutzte Betriebssystem.
(1.1.2012, 18:24) Es ist unglaublich, wie lange sich veraltete Betriebssysteme bei den Usern halten. Vor allem Windows XP ist offenbar nicht auszurotten. Es hatte Ende 2010 noch fast 60% und Ende 2011 noch immer 46,5%.
In seinem abschließenden Bericht über den Dezember 2011 stellt Net Applications nicht nur Microsoft, sondern auch Apple kein besonders gutes Zeugnis bei der Annahme neuerer Betriebssysteme aus. Das Unternehmen produziert Statistiken für die Marktanteile von mobilen und Desktop-Systemen. Es werden dabei die Aktivitäten von 160 Millionen Usern auf 40.000 Websites gemessen
Bei Microsoft war offenbar Windows Vista wirklich ein komplettes Desaster und der Hauptgrund warum sich Windows XP so hartnäckig hält - mittlerweile schon über 10 Jahre. Erst Windows 7 hat offenbar Gnade in den Augen der User gefunden und zeigt einiges Wachstum gegenüber vor einem Jahr. Windows XP führte Microsoft im August 2001 ein. XP stand dabei für eXPerience, was die User Microsoft offenbar auch heute noch glauben.
Bei Apple ist die Situation nicht ganz so drastisch, aber Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) gibt es auch immerhin schon seit August 2009 und hat noch 3,1% Marktanteil. Lion kommt dagegen nur auf 2,0%. Der Marktanteil wurde aber immerhin in etwas mehr als 2 Monaten erreicht.

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