A1 nutzt Vectoring Technologie zur Beschleunigung des Kupfernetzes

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A1 nutzt Vectoring Technologie zur Beschleunigung des Kupfernetzes

 

Mit der Technologie ist eine spürbare Erhöhung der Datenübertragungsgeschwindigkeiten auf alten Kupferkabeln möglich. Die Technologie filtert Störungen aus, die auf parallel geführten Leitungen auftreten. Start in Korneuburg, Rollout in ganz Österreich geplant.

 

(19.1.2012, 13:17) Die Vectoring Technologie bringt eine spürbare Erhöhung der Übertragungskapazitäten auf bestehenden Kupferleitungen und wird maßgeblich zur Erfüllung der EU-Richtlinien zur Digitalen Agenda beitragen. Bis 2020 sollen alle europäischen Haushalte mit hochwertigen multimedialen Diensten versorgt werden können und damit über einen Breitbandanschluss mit zumindest 30 Mbit/s verfügen. Neben umfangreichen Investitionen in neue Infrastruktur erfordert dieses Ziel vor allem die möglichst effiziente Nutzung bestehender Netze.

Das Kupfernetz ist weitaus leistungsfähiger als bisher angenommen. „Es ist höchst beeindruckend, welches Leistungspotential im bestehenden Kupfernetz steckt: Seit Ende der 90er Jahre, als Privathaushalte begonnen haben Daten mit Modems zu übertragen, haben wir die Kapazität auf bestehenden Leitungen mehr als vertausendfacht! Einerseits investieren wir langfristig in den Ausbau des hochleistungsfähigen Glasfasernetzes, andererseits müssen wir schon heute möglichst flächendeckend immer höhere Bandbreiten bereitstellen, um unseren Kunden eine zeitgemäße Internetanbindung zu ermöglichen“, so Walter Goldenits, A1 Vorstand Technik.

Die Vectoring-Technologie erfüllt genau diese Anforderungen: Mit Vectoring wird das sogenannte Übersprechen, ein Störeffekt zwischen parallel verlaufenden Leitungen, ausgefiltert. Ähnlich einem Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung wird auf den Übertragungsleitungen ein Signal berechnet, das die Störungen kompensiert und damit die Übertragungskapazität der Leitungen spürbar erhöht.

Mit den Technologiekomponenten der neuesten Generation wird dies im Netz von A1 mit enormem Rechenaufwand in Echtzeit sichergestellt. Im bestehenden Kupfernetz werden so Datenübertragungsraten bis rund 100 Mbit/s auf Leitungslängen bis 300 m und rund 50 Mbit/s bis 800 m möglich.

Die neue Technologie wird österreichweit im A1 Netz zum Einsatz kommen, anfangs in Korneuburg und nach einer Testphase in den Städten, in denen das Glasfasernetz bis auf wenige hundert Meter an die Haushalte herangeführt wurde (FTTC, Fiber-to-the-curb).

Ab dem zweiten Halbjahr 2012 plant A1 die Vectoring-Technologie auch in den restlichen Gebieten einzuführen. 

Walter Goldenits, A1 Vorstand Technik, präsentiert die Details der Vectoring-Technologie, die weltweit erstmals im A1 Giganetz eingesetzt wird.

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Fotos: (C) A1
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