Auf Facebook sind jetzt 750 Millionen Nutzer registriert und täglich werden es mehr. Für Zuckerberg sind die wachsenden Nutzerzahlen nicht mehr so wichtig, wie der Mehrwert den er seinen Usern mit Facebook-Anwendungen bieten will.
(07.07.2011; 11:30) Mark Zuckerberg bestätigte am Mittwoch, dass auf Facebook jetzt 750 Millionen Nutzer zu finden sind. Das Unternehmen veröffentlichte diesen Meilenstein nicht, da Userzahlen nicht mehr so wichtig sind, wie sie es einmal waren.
Die Nutzerzahlen wurden während einer Präsentation bekanntgeben. Vorgestellt wurden die Facebook-Videoanrufe mit Skype und die umgebauten Chat-Funktionen. Vor einem Jahr hat das soziale Netzwerk 500 Million registrierte Nutzer gemeldet. Diese Userzahlen wurden mit einer Medienkampagne, in der Videomessages von Facebook-Mitarbeitern veröffentlicht wurden und der Einführung der App "Facebook Stories", gefeiert.
Offensichtlich hat sich in diesem Jahr viel geändert. Einführend verkündete Zuckerberg, dass sich soziale Netzwerke im Moment an einem Wendepunkt befinden. In den vergangenen Jahren hat sich die Statistik auf das Wachstum der Benutzer konzentriert. Laut Zuckerberg ist in Zukunft die dreibente Kraft von sozialen Netzwerken, die Entwicklung von innovativen Ideen. Also welche interessanten Features sie für ihre User schaffen können und welche sozialen Apps sie entwickeln, damit die soziale Infrastruktur noch besser umgesetzt wird.
Der Wert des Internets wird nicht durch die Vielzahl von Menschen bestimmt, die es nutzen, sondern durch andere Elemente. Dazu gehören die Anwendungen, die den Usern übers Internet angeboten werden, ebenso wird gewertet wie viel Zeit die Menschen online verbringen und wie sie dadurch die Wirtschaft vorantreiben. So werden über Facebook 4 Milliarden Inhalte pro Tag geteilt. Diese Sharing-Rate, ist jedoch nicht auf Facebook beschränkt, sondern ein allgemeines Internet-Phänomen.
Für Zuckerberg ist Facebook eine Plattform, wo Menschen Apps entwerfen können und dies definiert wie Menschen diese Software nutzen werden.
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