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4 von 5 Einbrechern nutzen soziale Netzwerke zur Opfersuche

 

Status-Mittelungen, die verlautbaren, dass man für bestimmte Zeit nicht daheim ist, sind für Einbrecher willkommene Einladungen. Immer mehr Verbrecher nutzen die sozialen Medien um sich über ihre potenziellen Opfer zu informieren.

 

(29.09.2011; 11:30) Mehr als 78% der Einbrecher glauben, dass soziale Plattformen wie Twitter, Facebook und Foursquare verwendet werden um mögliche Ziele auszuwählen. Der größte Fehler von Hausbesitzern ist, dass sie in ihrem Status veröffentlichen wann sie nicht daheim sind. An die 54% der Einbrecher nutzen diese Informationen zu ihren Vorteilen. Eine weitere wichtige Rolle für die Auswahl von Objekten spielt Google Street View. Das glauben 74% der befragten Einbrecher.

 

Diese Ergebnisse wurden vom Sicherheitsexperten Friedland veröffentlicht. Die Untersuchung ergab auch, dass die meisten Einbrüche in mehr als 10 Minuten vorbei sind und sogar nur zwei Minuten dauert der Einbruch in Objekte, die nicht gesichert sind. 80% der Befragten gaben an, dass ein einfaches Alarmsystem im Haus, sie davon abhalten würde dieses Objekt als Ziel auszuwählen.

 

Bei einem einzigen Einbruch kann ein Dieb im Durchschnitt 487 Pfund (559,89 Euro) in bar erbeuten. Hingegen liegt der durchschnittlich Versicherungsfall bei mehr als 1200 Pfund (1379,60 Euro), die in bar erbeutet werden. Friedland, der die Forschung im Rahmen der britischen Home Security Woche 2011 gestartet hat, hat 50 Einbrecher befragt, die alle seit Beginn des Jahres verurteilt worden sind.

 

Das Fazit dieser Studie ist, dass wir uns im Zeitalter der digitalen Verbrechen befinden. Menschen nutzen die Vorteile von sozialen Medien um Informationen über mögliche Opfer zu erhalten. Als Extra teilen wir den Verbrechern mit, dass wir in den Ferien nicht daheim sind, dies ist für einen Einbrecher eine willkommene Einladung um dieses Objekt näher zu betrachten. Diese Äußerung tätigte einer der befragten Diebe.

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